Ausflug Mole Nationalpark Teil II

Als wir im Nationalpark angekommen sind, waren wir echt froh, dass wir die Tortur überstanden hatten. Unsere Zimmer waren sehr schön und hatten alle eine Gemeinschaftsterrasse auf bzw. vor der überall große Affen rum gelaufen sind. Die sahen echt gefährlich aus und auf einmal griff auch einer an, da Brot auf dem Boden lag und er es haben wollte. Ich dachte echt, dass er die Freundin, die neben den Brot saß, angreift und es vorbei ist. Seitdem hatte ich gehörigen Respekt vor den Tieren, da sie einem einfach hinterher liefen oder sie deine Tüten haben wollten.

Am Nachmittag machten wir dann noch eine Safari. Zuvor hatten wir jedoch schon von dem Hotelpool aus Elefanten im Wasserloch beobachten können. Für mich war es einfach wunderschön Elefanten in freier Wildbahn zu sehen. Die Safari wurde von einem Ranger geführt, der ein riesiges Gewehr dabei hatte, das im Notfall für unsere Sicherheit sorgen sollte. Wir sind alle in einem Jeep durch den Park gefahren, in der Hoffnung Elefanten von nahem zu sehen. Die gesamte Safari dauerte ungefähr 2 1/2 Stunden und in dieser Zeit haben wir drei Elefanten gesehen. Es war sehr aufregend, da wir zwei von Ihnen bestimmt 20 Minuten beobachten konnten und sie waren vielleicht gerade mal 70 m entfernt.

Außer Elefanten haben wir auch noch Wasserböcke, Antilopen und Affen gesehen. Es war schon interessant, jedoch sollte man glaub ich eher eine Safari in Kenia oder so machen, da es dort mehr Tierarten gibt. Was noch sehr interessant war, war das vertrocknete Wasserloch, was wir uns angesehen haben. Am Boden waren so viele Abdrücke  im Sand von den Tieren, dass war echt der Wahnsinn. Was jedoch am besten war, war der Elefantenabdruck, neben den ich meinen kleinen Fuß gestellt habe. Die sind schon echt riesig!

Am nächsten Morgen machten wir eine Kanutour und schauten uns ein einheimischen Dorf an. Es war sehr interessant zu sehen, wie einheimische in diesen Dörfern leben. Wir wurden von dem Dorfsheriff herumgeführt und durften auch sein Haus und andere Häuser von innen betrachten. Unter anderem wurde uns auch gezeigt, wie sie Körperbutter herstellen.

Am nächsten Morgen ging es früh mit einem Bus zurück nach Tamale, wo wir fast 8 Stunden auf unseren Bus zurück nach Accra warten mussten. Die Rückfahrt verlief Problemlos und wir kamen mitten in der Nacht wieder in unserem Haus an. Alles in Allem war es ein schöner Ausflug, jedoch mit zu langer Fahrtzeit.

Ausflug Mole Nationalpark Teil I

Dieser Ausflug ging über 4 Tage, wobei 2 davon allein nur die Fahrt in Anspruch genommen haben. Wir sind gleich nachdem wir von dem Ausflug von Ada Foah gekommen sind, am nächsten Morgen in den Mole Nationalpark gereist (ca 700 km von dem Ort wo wir fahren entfernt). Hierfür sind wir Montag morgen in der Früh, so ca. 5 Uhr mit dem Taxi nach Accra gefahren, da wir 20 Minuten vergeblich auf ein Trotro gewartet haben und keines bekommen haben. In Accra angekommen haben wir noch 1 1/2 Stunden gewartet, bis unser klimatisierter Reisebus nach Tamale (ca. 3-4 Trotro-Stunden vom Nationalpark entfernt) losfuhr. Wir hatten eine 12 stündige Fahrt vor uns, die recht gut verlief, bis auf die echt schlechten ghanaischen Filme und deren komische Musik. Ungefähr 200 km vor dem Ende unserer Reise, stand plötzlich ein riesiger LKW quer vor uns auf der Straße. (siehe Bild)

Wir mit unserem Reisebus kamen jedoch nicht an ihm vorbei und somit mussten wir eine Zwangspause von 1 1/2 Stunden einlegen. Natürlich passierte in dieser Zeit rein gar nichts und dann mussten wir alle in den Bus wieder einsteigen und sollten über einen Feldweg durch den “Dschungel” fahren. Auf dem Bild unten sieht man wie Busse diesen Weg runter fahren, jedoch mussten wir den hoch fahren und der Weg war matschig und überall waren Bäume. Während wir den Weg gefahren sind, hat es ständig gewackelt und es war teilweise auch sehr knapp was den Platz zwischen Bus und Baum anging.

Nach 13 Stunden fahrt sind wir glücklicherweise gut, aber müde in Tamale angekommen. Jedoch hatten wir noch kein “Hotel”, was wir uns erst noch suchen mussten. Ein Ghanaer hat uns dann zu einem geführt, indem wir auch die Nacht verbracht haben. Das folgende Bild zeigt den Flur des “Hotels”, wenn man es so nennen möchte. Wir hatten in dieser Nacht echt angst, dass der Typ, der uns in das Hotel gebracht hat, überfallen könnte, da er unsere Zimmernummer wusste. Somit war es eine recht kurze Nacht mit vielen strategischen Überlegungen, wie wir den Einbrecher überwältigen könnten:)

Am nächsten Morgen haben wir dann zum Glück ein Trotro gefunden, was uns zum Mole Nationalpark gefahren hat. Die Fahrt war mit das schlimmste, was ich in der gesamten Zeit in Ghana erlebt habe. Die fahrt dauerte 3-4 Stunden und war wirklich schrecklich. Wir hatten teilweise so extreme Schräglagen, dass ich dachte, wir könnten jeden Moment umkippen und dann ist es vorbei und es hat die gesamte Zeit so laut geklappert und gerattert. Leider gibt es in Ghana nicht allzu viele gute Straßen, so wie auch diese. Nach der Fahrt sahen wir alle aus, als hätten wir uns im Staub gesuhlt. Ich glaub so dreckig war ich in meinem Leben noch nie, wie man auch an meinen Beinen gut erkennen kann (sie Bild unten).

Ausflug Ada Foah

Den Ausflug nach Ada Foah haben wir schon am Beginn unseres Praktikums mit noch zwei anderen geplant. Die Zeit bis dahin verging wirklich wie im Flug und danach hatten wir nur noch eine Woche und dann ging es schön wieder Richtung Heimat. Diesmal haben wir uns erst Freitag nach dem Mittag auf den Weg gemacht, da noch einige Projekt hatten. Wie immer ging es erst einmal nach Accra um von dort aus weiter mit dem Trotro nach Ada Foah auf eine Insel zwischen Volta und Atlantischen Ozean zu reisen. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunde und verlief ohne irgendwelche Zwischenfälle. Dort angekommen mussten wir auf einen Ghanaer warten, der uns mit einem Boot auf die Insel bringen sollte. Die Insel war richtig idyllisch und schön. Am schönsten waren die Nächte bzw. die Sternenhimmel in der Nacht. So einen wunderschönen Sternenhimmel habe ich zuvor noch nie gesehen. Während wir auf der Insel waren, war auch in Ghana der Unabhängigkeitstag und es gab eine riesige Party. Es war echt ein schönes Ausflug, obwohl wir nicht ganz so relaxen konnten, wie wir es eigentlich vorgehabt hatten. Leider war das Wetter nicht so schön und wir haben bei ca. 25 Grad gefroren. Unsere Hütten in denen wir geschlafen haben waren sehr klein und das Bett leider ebenso. Aber es war aufjedenfall eine Erfahrung wert und ich kann sagen, dass ich schonmal an dem Ort war wo die Volta in den Atlantik fließt:)

Ausflug zu den Wasserfällen nach Ho Hoi

Wir sind von Accra nach Ho Hoi mit dem Trotro 3 1/2 Stunden gefahren. Von da aus mussten wir noch mit dem Taxi zu unserem Lodge fahren. Dort angekommen, war ich erstmal begeistert von unserer Unterkunft und ihrem Ausblick. Ich muss auch dazu sagen, dass diese Lodge von einem deutschen Ehepaar geführt wurde. Am späten Nachmittag sind wir dann zu fünft zu dem kleineren der beiden Wasserfälle gewandert, was ca. 40 Minuten dauerte und sehr warm war. Der Wasserfall (oben) war echt richtig schön. Das extreme dort war, dass links von dem Wasserfall der gesamte Fels mit Fledermäusen besiedelt war. Einige von uns sind auch am Wasserfall baden gegangen. Als wir zurück in unserem Lodge waren hatten wir einen gemütlichen Abend bei einem tollen Sonnenuntergang (unten).

Ausflug Cape Coast und Kakuum Nationalpark


Ausflug an Cape Coast, idyllischer Strand

Unser erster Ausflug ging an das Cape Coast im Süd-Westen Ghanas und wurde von unserer Organisation geleitet. Wir wurden am Morgen von einem richtig ordentlichen Tro-Tro (Kleinbus, der normalweise in Deutschland niemals durch den TÜV kommen würde) abgeholt und nach Cape Coast gebracht. Zwischendurch machten wir einen Stop an einem wunderschönen Strand (Bild oben), der paradiesisch war. Wir besichtigen eine Sklavenburg und am darauf folgenden Tag den Kakuum Nationalpark. Ich hatte mir hier wilde Tiere vorgestellt, leider haben wir kein einziges Tier gesehen. Was jedoch echt gut war, waren die ca. 40m hohen Hängebrücken über die wir laufen mussten. Ich muss schon sagen, ich hatte teilweise ganz schön große Angst, da es sehr wacklig war und ich nur eine Hand frei hatte. Aber dennoch war es eine super Erfahrung, nachdem ich es geschafft hatte. Der gesamte Ausflug ging über´s gesamte Wochenende.

Die besagten Hängebrücken

Hallo!

Hier ist der Blog über die Reise und das Erlebnis Ghana 2010. Ich habe dort, zusammen mit zwei Freundinnen ein 4-wöchiges Praktikum gemacht, in dieser Zeit sind wir sehr viel rumgereist. In diesem Blog werd ich euch einiges über die Erfahrungen und das Erlebte berichten.

Liebe Grüße Anne

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